Neuroathletik als Game Changer

Bei deinem bisherigen Training hast du wahrscheinlich nur auf deine Bewegung geachtet, jedoch nicht auf die Entstehung der Bewegung.

Neuroathletik basiert auf der Tatsache, dass jede Bewegung (auch jeder Schmerz) vom Gehirn und Nervensystem gesteuert bzw. ausgesendet wird.

Dein Gehirn entscheidet auf Grundlage deiner sensorischen Informationen jederzeit über deine Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit und Genauigkeit deiner Bewegung.


Um eine Entscheidungen zu treffen benötigt unser Gehirn also Informationen.

Unsere Augen (visuelles System), unser Gleichgewicht (vestibuläres System) und unsere Körperwahrnemung im Hier und Jetzt (propriozeptivem System) senden deinem Gehirn jede Sekunde millionenfach an Informationen über das Nervensystem.

Priorität Nummer 1 bei jeder Entscheidung:

Ist das sicher?

neuroathletik christian schwabe

Vereinfachtes Beispiel:

Das Nervensystem sendet sensorische Informationen (Input) z.B. das Erkennen eines anfliegenden Balles an das Gehirn, deine Kniestellung und Haltung im Rücken.

Dein Gehirn analysiert, interpretiert diese Informationen und sendet entsprechend eine Reaktion (Output) an die Muskeln, um zum Ball zu springen und ihn genau zu fangen.

Sind diese Informationen aber schlecht oder uneindeutig, bremst es dich aus und sendet im schlimmsten Fall auch Schmerzen.


Warum Neuroathletik dein Training verbessert

Unser Gehirn ist neuroplastisch, das bedeutet, es verändert sich die ganze Zeit und optimiert sich selbständig. Was es nicht braucht, wird weggeschmissen, genau nach dem Prinzip: „Use it, or lose it“.

Die Struktur und Funktion des Gehirns kann aber genau aus diesem Grund auch bis ins hohe Alter immer angepasst werden.

Wer z.B. im Training einfach nicht weiterkommt oder unter immer wiederkehrenden Schmerzen leidet, profitiert von der neuronalen Stimulation.

Unser Nervensystem wird durch Augentraining oder Gelenk-/Gleichgewichtsübungen wieder stimuliert und findet wieder bereits vergessene Bewegungsabläufe.

Unser Nervensystem reagiert darauf sofort, weshalb es oft schon kurzfristige Erfolge gibt. Um diese auch langfristig zu steigern, lohnt es sich im Training diese Übungen regelmäßig einzubauen.


Besseres Atmen für mehr Leistungsfähigkeit

Durch Stress und Bewegungsmangel atmen wir heutzutage oft sehr flach und sorgen somit auch schnell für Schmerzen oder Verspannungen. Die Atmung spielt in der Neuroathletik eine große Rolle, denn sie hat eine große Wirkung auf unser Nervensystem und das Gehirn. So wird z.B. bei einer Übungsausführung z.B. mit Hilfe eines Bands um den Brustkorb darauf geachtet, bewusst das Atemfrequenz und – volumen zu verbessern.

Im gemeinsam Personal Training finden wir deine High-Performance Übungen, die deinem Gehirn bessere Informationen zu Verfügung stellt und es besser verarbeiten kann. So verbessern wir Vertrauen und Stabilität und erzeugen mehr Effizienz im Krafttraining.